Bewegungsoase - Praxis für Physiotherapie

Mitterstraße 119/11
8055 Seiersberg

Gemeinde Seiersberg-Pirka im Bezirk Graz-Umgebung im Bundesland Steiermark in Österreich

Telefon: +43 650 352 03 33

Web:

Setting: Einzeln, Gruppen, Hausbesuche, Krankenhaus-, Heim-Besuche, Telefonische Beratung, Vorträge

Zielgruppen: Jugendliche (12 - 18 Jahre), Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre), Erwachsene, Ältere Menschen, Hochbetagte, Kinder (6 - 12 Jahre)

Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch, Ungarisch (Muttersprache)

  • Geriatrie
  • Osteopathie
  • Schmerztherapie
  • Angst, Panik, Phobie, Zwang
  • Depression
  • Ernährungsberatung, Ernährungscoaching, Ernährungs-Training
  • Frauen, Schwangerschaft, Kinderwunsch, Klimakterium, Menopause
  • Krisenintervention, Suizidverhütung, Trauer
  • Rehabilitation, neuropsychologisches Training, Behinderung
  • Aphasie
  • Atemstörung, Atemarbeit, Atemtherapie, Atemtechnik
  • Beckenboden-Training
  • Bobath-Therapie
  • Chiropraktik, Manuelle Medizin
  • Chronische Erkrankungen
  • Craniosacrale Therapie
  • Gedächtnistraining, Gehirnjogging
  • Gelenkserkrankungen
  • Abnehmen, Gewichtsreduktion
  • Lymphdrainage, KPE
  • Massage
  • Psychosomatik
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sprechstörungen (neurologisch)
  • Stimmstörungen
  • Wirbelsäulen-Erkrankungen

Allgemeine Information zu Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie in Puntigam / Seiersberg / Seiersberg-Pirka / Graz-Umgebung / Großraum Graz / Steiermark

Geriatrie erfordert spezielle Kenntnisse und Erfahrungen über Erkrankungen und Behinderungen des höheren Lebensalters. Behandlung krankhafte Veränderungen der Knochen. Schmerztherapie fasst alle therapeutischen Maßnahmen zusammen, die zu einer Reduktion von Schmerz führen.

Angst ist ein menschlicher Gefühlszustand wie Freude, Ärger oder Trauer und hat eine Signalfunktion wie Fieber oder Schmerz. Angst wird zur Krankheit, wenn sie über einen längeren Zeitraum das Leben so stark einengt, dass man darunter leidet. Die Depression im medizinischen Sinne ist eine psychische Erkrankung, die mit gedrückter Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit sowie Antriebsarmut einhergeht. Während Ernährungsberatung beim bereits Kranken angewendet wird, bedeutet Ernährungstraining (Ernährungscoaching) beim (noch) gesunden Menschen, gesunde Ernährungsweise zu erläutern und einzutrainieren.

Frauen sind nur eine begrenzte Zeit in ihrem Leben fruchtbar. Von der Pubertät und der ersten Menstruation an bis zum Eintritt der Menopause können sie Kinder gebären. Der Beginn der Wechseljahre tritt meist um das 40. Lebensjahr der Frau ein. Schwanger werden ab 40 kann somit stark erschwert werden. Psychosoziale Krisen stehen nicht selten am Beginn von Störungen und Erkrankungen bis hin zu selbstschädigendem Verhalten oder Suizid. Krisenintervention dient nicht nur dazu solche Entwicklungen hintan zu halten sondern sollte auch die Selbsthilfemöglichkeit dahingehend fördernd unterstützen, dass auch der Chancenaspekt der Krise für Reifung und Wachstum genützt werden kann. Ziel der neuropsychologischen Rehabilitation ist die Reduzierung der durch Hirnschädigung eingetretene Behinderung, die ohne Intervention chronisch werden würde. Hierbei wird angenommen, dass einzelne Verhaltensweisen und Fähigkeiten bestimmten Regionen des Gehirns zugeordnet werden können.

Eine Aphasie (Sprachlosigkeit) ist eine erworbene Störung der Sprache aufgrund einer Läsion (Schädigung) in der dominanten, meist der linken, Hemisphäre des Gehirns. Atemtörungen sind Symptome, die das Kreislaufsystem und das Atmungssystem betreffen. Beckenbodengymnastik, dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren.

Die Bobaththerapie ist ein Behandlungskonzept, das bei Patienten mit einer Schädigung des Zentralnervensystems, wie z.B. nach einem Schlaganfall, angewandt wird. Die Manuelle Medizin ist zusammen mit der Chirotherapie eine medizinische Schule, die zur Heilbehandlung angewendet wird, wenn Funktionsstörungen des Bewegungsapparates Beschwerden verursachen. Eine chronische Erkrankung ist entweder „das Ergebnis eines länger andauernden Prozesses degenerativer Veränderung somatischer oder psychischer Zustände“ oder eine Störung, die „dauernde somatische oder psychische Schäden oder Behinderung zur Folge“ hat.

Die CranioSacral-Therapie ist eine sanfte, zugleich aber ungemein effektive Methode, dem Körper die Chance zu geben, sich selbst von Schmerzen und Blockaden zu befreien. Gedächtnis, Wahrnehmung, Reaktion und Koordination sind Funktionen, die man täglich benötigt, aber wenn man diese kognitiven Funktionen nicht ständig beispielsweise mit Gedächtnistraining ("Gehirnjogging") trainiert, können diese verloren gehen. Das Fachgebiet der Psychosomatik bezeichnet jenen Bereich der Medizin, in dem die Berücksichtigung der vielschichtigen Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Körper und Gefühlen sowie beruflichem und privatem Umfeld für den Heilungs- und Genesungsprozess von Beschwerden und Erkrankungen erforderlich und hilfreich ist.

Die Ergotherapie befasst sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen und dessen Umwelt. Ergotherapeuten beraten, behandeln und fördern Patienten jeden Alters, die durch physische oder psychische Erkrankung, durch Behinderung oder durch Entwicklungsverzögerung in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt sind. Ergotherapeuten behandeln Menschen aller Altersgruppen und unterstützen die Erhaltung, Verbesserung oder Wiedererlangung der individuellen Handlungsfähigkeit in allen Lebensbereichen.

Ziel der logopädischen Therapie ist unter anderem die Verbesserung sprachlicher Fähigkeiten unter Einbeziehung kommunikativer Aspekte sowie die Wiederherstellung der motorischen Fertigkeiten im oro-facialen Bereich. Kernaufgaben des Logopäden sind Prävention, Beratung, Untersuchung, Diagnose und Therapie von Störungen und Behinderungen der Sprache, des Sprechens, der Atmung, der Stimme, der Mundfunktionen, des Hörvermögens und der Wahrnehmung. Zur Übung von Syntax, Grammatik, der Lautbildung oder auch des Wortschatzes verwenden Logopäden unterschiedlichste Methoden und Hilfsmittel, wie z.B. Übungs- und Spielmaterialien oder Musikinstrumente.

Physiotherapie bei Erwachsenen und Kindern wird hauptsächlich bei Störungen des Bewegungsapparates, nach einem Schlaganfall oder bei angeborenen Entwicklungsstörungen angewendet. Die Physiotherapie beinhaltet auch die Symptomverbesserung –kontrolle und -begleitung, um Patienten eine optimale Bewegungs- und Schmerzfreiheit, Selbständigkeit bzw. Lebensqualität zu ermöglichen. Die Physiotherapie dient der Vorbeugung von Haltungsschäden bzw. Gelenksschädigung, Erhaltung der Mobilität bzw. Wiederherstellung der Mobilität nach Unfällen, Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen wie z. B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson.

Physiotherapeuten sind qualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten für den komplexen Bewegungsapparat des Menschen. Der Physiotherapeut analysiert und interpretiert Schmerzzustände, sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen, um sie mit spezifischen manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen. Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen behandeln ihre Patienten sowohl während eines Aufenthaltes im Spital oder Rehabilitationszentrum als auch in der freien Praxis oder als mobile Therapeuten. Physiotherapeuten arbeiten im Team mit therapeutischen Fachkräften, Ärzten und Pflegepersonal mit dem Ziel der Wiedereingliederung eines verletzten, erkrankten, körperlich und/oder geistig behinderten Menschen in Beruf und Gesellschaft.

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit bereits eingeschränkt oder von einer Einschränkung bedroht sind. Ziel ist es, sie bei der Durchführung für sie wichtiger Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Handeln zu stärken. Die Ergotherapie geht davon aus, dass sinnvolle Aktivität wie Bewegung, Spiel und handwerkliches Tun zu den menschlichen Grundbedürfnissen gehört. Die Basis für all diese Aktivitäten ist eine gut funktionierende Körperwahrnehmung.

Die Logopädie beschäftigt sich mit der Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, sowie Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie sowie des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie.

Logopäden und Logopädinnen führen ärztlich verordnete Untersuchungen sowie die Beratung und Behandlung von stimm-, sprach-, sprech-, schluck- und hörbeeinträchtigten Personen durch. Sie messen z.B. den Stimmumfang, die Sprechstimmlage und die Lungenfunktion und untersuchen Hörvermögen und Sprachverständnis. Auf Grund der Untersuchungsergebnisse erstellen sie einen logopädischen Befund und erarbeiten ein Behandlungskonzept. Unter Einsatz von sprachtherapeutischen Übungs-, Lern- und Spielmaterialien sowie von Musik- und Rhythmusinstrumenten werden z.B. Wortschatz, Syntax, Grammatik, Lautbildung und Sprechrhythmus geübt.